“Die Gebote, die ich euch heute gebe, sind ja nicht zu schwer für euch oder unerreichbar fern. Sie sind nicht oben im Himmel, so dass ihr sagen müsstet: ›Wer steigt hinauf und bringt sie uns herunter, damit wir sie hören und befolgen können?‹ Sie sind auch nicht auf der anderen Seite des Meeres, so dass ihr fragen müsstet: ›Wer fährt für uns hinüber und holt sie?‹ Im Gegenteil: Gottes Wort ist euch ganz nahe; es ist in eurem Mund und in eurem Herzen. Ihr müsst es nur befolgen!«” (5. Mose 30, 11-14 / HFA)
Viele Menschen tun sich schwer, in der Bibel zu lesen und sie zu verstehen. Verständlich – manche Texte sind immerhin einige tausend Jahre alt! Da stellt sich natürlich die Frage: Wie sieht das mit der Übertragbarkeit in unsere Zeit und in unseren Alltag aus?
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Lukas 1,78-79
Der Dezember ist eine dunkle Zeit. Viele Menschen, vor allem Berufstätige, gehen morgens bei Dunkelheit aus dem Haus und kommen erst bei Dunkelheit wieder nach Hause. Jedes noch so kleine Licht – und sei es nur eine Kerze – ist in dieser Jahreszeit ein wohltuender Blickfang.
Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. (Ezechiel 37,27)
Von meiner Konfirmandenzeit erwartete ich nicht viel. Höchstens peinliche Langweile im Stuhlkreis. Der Glaube an Gott – ein Märchen für Verlierer, dachte ich damals. Aber es kam anders. Überrascht entdeckte ich, dass nicht wir zu Gott kommen müssen, sondern dass er längst zu uns gekommen ist. Die Distanz zu ihm, die ich von mir aus nicht überwinden konnte und wollte, hat er längst überwunden, als er in Jesus Christus Mensch wurde, am Kreuz starb und auferstanden ist.
Der Einbau der neuen LED-Beleuchtung hat sich sehr gelohnt und wertet den Raum deutlich auf.
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Die Erneuerung der Oberlichter war technisch anspruchsvoll. Im Video sieht man, dass wir eine gute Lösung gefunden haben und sich der Aufwand sehr gelohnt hat.
Die Pauluskirche kurz nach den Malerarbeiten 2017Der Kirchenraum ist nun deutlich heller, klarer und freundlicher.
Was wurde gemacht? Aussenrenovierung (Fassade, Dach): Abgeschlossen Innenrenovierung (Malerarbeiten): Abgeschlossen Kanalsanierung: Abgeschlossen Erneuerung Elektrik und Innenbeleuchtung: Abgeschlossen Erhöhung Emporengeländer und Festverkabelung Technik: Abgeschlossen Letzte Ausbesserungen (Malerarbeiten): Abgeschlossen
Die Pauluskirche ist denkmalgeschützt Durch die Renovierung wurde die Bausubstanz der Kirche gesichert. Im Rahmen der Maßnahmen wurde die ursprüngliche Farbgebung des Innenraums wieder hergestellt. Die Denkmalspflege an der Pauluskirche ist auch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt geschützten Kulturgutes und dient dem Gemeinwohl.
Innenrenovierung Sommer 2017Außenrenovierung Sommer 2017Kanalsanierung Frühjahr 2018
Die Pauluskirche Traunreut (Baujahr 1954, entworfen von Helmut von Werz und Johann-Christoph Ottow, Baudenkmal D-1-89-154-78 ) musste innen und außen renoviert werden. Das Dach war undicht, die Fassade unansehnlich, der natürliche Lichteinfall im Innnenraum war stark beeinträchtigt. Die folgenden Fotos aus dem Sommer 2014 zeigen deutlich, dass dringender Handlungsbedarf bestand, um die Substanz des ältesten Baudenkmals in der Kernstadt Traunreuts zu erhalten.
Die Fassade war von wachsenden dunklen Flecken übersät, die man selbst vom Stadtplatz aus gut sehen konnte. Sie musste gereinigt und gestrichen werden. Am Turm gab es Rostschäden an den Armierungen. Aber die Fassade war nur die Spitze des Eisbergs.
Die Oberlichter über dem Altar bestanden aus Kunststoff, der durch Witterungs-einflüsse vergilbt und rauh geworden war. Sie konnten nicht gereinigt werden, es fiel nur noch wenig Tageslicht in den Altarraum. Das gelbliche Licht verschlechterte zusätzlich die Wirkung des in die Jahre gekommenen Innenraums.
Das Dach hatte seine Lebensdauer überschritten und war bereits an mehreren Stellen geflickt worden. Bei Starkregen gab es Wassereinbrüche (siehe rote Pfeile). Die abgehängte Decke wies an mehreren Stellen Wasserschäden auf (siehe im Bild oben links). Sogar aus den Öffnungen der Deckenlampen (oben im Bild) lief schon das Wasser!
Auch im Turm hatten Wassereinbrüche Spuren hinterlassen. Das an manchen stellen rissige Mauerwerk wurde von einem Statiker überprüft. Glücklicherweise ist die Stabilität des Bauwerks nicht geschädigt.
Der düster wirkende Kirchenraum brauchte eine umfassende Renovierung. Wände und Decke mussten gestrichen werden, die Kirchenbänke wurden wieder wie
ursprünglich in einem hellen Grau lackiert. Stolperfallen, die sich durch Absenken des Bodens ergeben haben, wurden überprüft. Das Geländer der Kanzel drohte aus dem Mauerwerk zu brechen. Die Brüstungshöhe der Empore entspricht nicht mehr den Sicherheitsvorschriften. Die Holzfurniere von Altarplatte und Kanzelabdeckung waren durch Wasserschäden zerstört und hatten zur ständigen Abdeckung des Altars mit Decken geführt, was nicht dem ursprünglichen modernen Raumkonzept entsprach.
Auch der Vorplatz, der die Kirche mit dem gegenüberliegenden Stadtplatz verbinden soll, entsprach nicht mehr den Anforderungen an einen öffentlichen Platz. Durch Absenkungen des Bodenpflasters waren Stolperkanten entstanden, die Fußgänger gefährden konnten und das Schneeräumen erschwerten. Das Regenwasser konnte nicht mehr abfließen, weil sich Bereiche des Areals gesenkt hatten. Die Betonbänke und -Tische im Stil der 70er Jahre waren z.T. verschoben und nicht mehr einladend. Der unbeleuchtete Schaukasten war undicht und das Glas verkratzt. Es fehlte an allen Ecken und Enden.
Öffnungszeiten der Pauluskirche: Carl-Köttgen-Str. 1 83301 Traunreut März bis Oktober: 8 bis 20 Uhr November bis Februar: 8 bis 17 Uhr
Sollte sich die Kirchentüre nicht beim ersten Versuch öffnen lassen, bitte 1x kräftig drücken.
Wir Deutsche sind Weltmeister im Mülltrennen. Hat für uns das sortierte Entsorgen von Abfällen vielleicht sogar einen gewissen Reiz – und wenn ja, warum?
Weil Jugendliche schwer den Weg in die Kirchen finden, versuchen wir als Gemeinde, einen Weg zu ihnen finden. Dazu haben wir im Juni 2017 den Bibel-Truck “Lifeliner” und ein junges Team von Jugend für Christus für eine Woche nach Traunreut auf den Rathausplatz eingeladen.
“Seniorengarten Auszeit” – ein Projekt des Evang.-Luth. Gemeindevereins Traunreut
Demenz ist eine Krankheit, von der bundesweit etwa 1,7 Millionen Menschen betroffen sind. Aufgrund des demographischen Wandels kommt der Unterstützung der an Demenz erkrankten Menschen ein immer größerer Stellenwert zu – auch in Traunreut.
Wer einen Menschen mit Demenz zu Hause betreut und pflegt, kommt oft an seine Grenzen. Die große Verantwortung, die damit verbunden ist, lässt kaum Raum für eigene Bedürfnisse. Dabei ist es wichtig, dass Pflegende auch auf sich selbst achten und ihre Kraftreserven regelmäßig wieder aufladen. Dazu gehört auch, dass man z.B. Einkäufe, Arzt- und Frisörbesuche entspannt und ohne Zeitdruck erledigen kann.
“Helft euch gegenseitig bei euren Schwierigkeiten und Problemen, so erfüllt ihr das Gesetz, das wir von Christus haben.” Die Bibel, Galaterbrief 6,2 (NLB)
Mit Hilfe von Demenzhelfern werden durch den Seniorengarten Auszeit Angehörige, die Menschen mit Demenz pflegen, durch eine ambulante Tagespflege entlastet. Im Seniorengarten werden Demenzerkrankte stundenweise aufgenommen und von geschulten Helfern, die von einer Fachkraft unterstützt werden, liebevoll beschäftigt und individuell betreut.
Damit die Besucher sich wohl fühlen, gibt es eine Eingewöhnungsphase mit möglicher Begleitung durch den pflegenden Angehörigen. Auch später wird darauf geachtet, dass mindestens eine bekannte Bezugsperson aus dem Team vor Ort ist. Das Angebot steht allen Menschen offen und ist nicht konfessionsgebunden.
Schon in den ersten Minuten sprang der Funke über: Beim Konzert im Mai 2017 konnten Mike Müllerbauer und Andy Doncic die Besucher spielend mitreißen. Und die 100 Kinder und 50 Erwachsenen, die auf Einladung der Kirchengemeinden Traunstein und Traunreut zum Konzert in die Traunreuter Wilhelm-Löhe-Turnhalle gekommen waren, gingen beeindruckend gut mit.
In seinem Programm “Miteinander packen wir’s” sang Müllerbauer entwaffnend ehrlich davon, dass wir Fehler machen dürfen, dass es 1000 gute Gründe gibt, dankbar zu sein und dass “Entschuldigung” kein Schimpfwort ist.
Und auch der christliche Glaube hatte Platz in Mikes Texten: So ermutigte er immer wieder, auf Gott zu vertrauen und sang vom Glück, einen Gott zu kennen, der uns im Alltag begleitet.
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