Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein. (1. Samuel 7,3)
“Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja, … aber irgendwie … und dann …” – kommt Dir das irgendwie bekannt vor? Wir setzen uns Ziele, haben Vorsätze und gute Absichten. Am Anfang läuft auch erst mal alles gut. Aber dann kommen wir durch eine Kleinigkeit aus dem Tritt, werden abgelenkt, finden nicht mehr in die Spur zurück und verfehlen unser Ziel.
Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. Matthäus 2,10
Advent und Weihnachten haben etwas mit Licht zu tun.
In der dunklen Jahreszeit sehnen wir uns besonders nach Licht. Man sieht das auch daran, dass die weihnachtlichen Lichterdekorationen immer zeitiger im Jahr aufgehängt werden.
Dunkelheit ist ein Symbol für Bedrohlichkeit, Verlorensein und Nichtwissen. Wir ahnen in der Vorweihnachtszeit mehr als sonst, dass diese Welt ein dunkler Ort ist. Trotz allen technischen Errungenschaften werden wir nicht in der Lage sein, diese Art von Dunkelheit jemals zu besiegen.
Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen. Psalm 38,10
Das Leben ist nicht immer leicht. Manchmal gibt es Schicksalsschläge, Enttäuschungen, Herausforderungen – im Großen wie im Kleinen. Jemand, den wir lieben, wird krank oder stirbt. Eine Veränderung in unserem Leben macht uns Sorgen. Die Anforderungen in Schule, Beruf und Familie kosten uns spürbar Kraft.
Daran kann auch unser Glaube nichts ändern. Und doch bietet er uns Möglichkeiten, mit solchen Tiefen des Lebens gut umzugehen.
Die Geschichte der Menschheit fing im Garten Eden an und endet – Überraschung! – in einer Stadt. In einer Vision sieht Johannes, wie Gott das Paradies in Form einer Stadt vom Himmel herabkommen lässt:
Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Offenbarung 21,2
Woody Allen hat einmal über New York gesagt: „Städte sind besser und schlechter, es lebt sich in ihnen leichter und schwerer, sie sind inspirierender und bedrückender als andere Orte.“ Das gilt wohl allgemein für jede Stadt – es kommt eben auf die Perspektive an.
Manchmal läuft es einfach nicht gut. Arbeitskollegen, Familienmitglieder oder Freunde verhalten sich nicht immer so, wie wir es von ihnen erwarten. Frust macht sich breit, wir ziehen uns genervt oder enttäuscht zurück. Meistens geht es dann beiden Seiten so. Denn unsere Zurückhaltung wird vom anderen wiederum als ungerechtfertigte Ablehnung interpretiert – daraufhin wird der Graben in der Beziehung noch tiefer. Was tun?
Neulich war ich als eingeladener Gast auf einer großen Veranstaltung. Dabei wurde mir bewusst, wie unterschiedlich man Dinge wahrnimmt – je nachdem, ob man von außen als Gast dazukommt oder ob man als Einladender ein “Insider” ist. Obwohl nicht alles perfekt war, haben mich die Gastgeber beeindruckt – weil sie liebevoll auf die Gäste geachtet haben und dafür gesorgt haben, dass es ihnen gut geht.
Eine weitere Phase der Renovierung der Pauluskirche Traunreut ist erfolgreich abgeschlossen: Der Regenwasserkanal rund um die Kirche wurde im Herbst 2017 erneuert, damit das Wasser in Zukunft wieder problemlos abfließen kann und die Unterspülungen auf dem Gelände gestoppt werden. Im Zuge der Arbeiten wurden nicht nur neue Leitungen verlegt, sondern auch viele Mängel an der Oberfläche behoben.
Innenrenovierung: Licht kann erneuert werden Insgesamt gibt es gute Nachrichten: Die Landeskirche hat den 2. Bauabschnitt der Kirchenrenovierung genehmigt und weitere 98.000.- Euro an Zuschüssen zugesagt. Wir können nun die Erneuerung der Innenbeleuchtung wie geplant umsetzen. Sie wird voraussichtlich im Sommer durchgeführt.
Spendenaktion Die Spendenaktion Lebendige Steine zugunsten der Kirchenrenovierung läuft noch – Sie können eine symbolische Patenschaft für einen Stein unseres Christusmosaiks in der Kirche übernehmen und die Renovierung der Pauluskirche damit unterstützen. Mehr Informationen dazu hier als PDF und im Pfarramt.
Das Kreuz steht für das Christentum. Es ist Symbol für alles, was christlicher Glaube und christliche Kirche bedeuten. Schon der Apostel Paulus wollte nichts anderes verkündigen als das »Wort vom Kreuz« (1. Kor 1,18), wohl wissend um das Ärgernis und die Torheit dieses Wortes. Von allem Anfang an sorgte es für Diskussion und Streit – durch Kritiker von außen, aber auch oft in der Kirche selbst. Der Streit führt zurück auf die Frage nach dem, worum es beim Kreuz geht: den Glauben, dass in Kreuz und Auferstehung Jesu Gott selbst dem Menschen auf heilvolle Weise nahegekommen ist.
Mit Blick auf das Jubiläum »500 Jahre Reformation 2017« hat der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) einen Grundlagentext mit dem Titel “Für uns gestorben” herausgegeben. Dieses Buch ist nicht nur an Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche adressiert, sondern ist ein Gesprächsangebot an alle, die nach Bedeutung und Sinngehalt des christlichen Glaubens fragen, auch dann, wenn sie diesen nicht teilen oder ihm sogar ablehnend gegenüberstehen.
Das Kreuz ist das christliche Zeichen der Menschenfreundlichkeit Gottes und der Versöhnung der Welt. Das macht seine Aktualität aus und hat politische Sprengkraft. Es darf aus christlicher Sicht keinen Zweifel geben, dass jegliche Menschenfeindlichkeit — sei es im Namen wiedererwachender Nationalismen oder auch im Zuge wachsender Konflikte zwischen den Religionen — inakzeptabel und unvereinbar mit dem christlichen Glauben ist. Man muss dazu nur die Worte im Philipperbrief des Apostels Paulus lesen, die auf den berühmten Hymnus über die Selbstentäußerung Jesu Christi am Kreuz hinführen.
»Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus entspricht. Er, der in göttlicher Gestalt war… erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz« (Phil 2,1-8)
Das Büchlein kann man hier als PDF kostenlos herunterladen oder im Buchhandel oder auch im Pfarramt erwerben. Der vollständige Text kann kapitelweise auch auf der Seite der EKD nachgelesen werden.
Cookie-Zustimmung verwalten
Um ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden (z.B. Anmeldeformulare).
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.