
Traunreut hat einen neuen Verein: Am 25. Juni haben wir den CVJM Traunreut online gegründet. Jetzt freuen wir uns riesig auf ökumenische christliche Jugendarbeit vor Ort und in der Region!
Gemeindeaufbau
Evang.-Luth. Paulusgemeinde Traunreut: Gemeindeaufbau
Rückschau: Projekt mit Bibeltruck “Lifeliner”

Weil Jugendliche schwer den Weg in die Kirchen finden, versuchen wir als Gemeinde, einen Weg zu ihnen finden. Dazu haben wir im Juni 2017 den Bibel-Truck “Lifeliner” und ein junges Team von Jugend für Christus für eine Woche nach Traunreut auf den Rathausplatz eingeladen.

Kirche im Wohnzimmer: Was sind Hauskreise?

Kirche muss nicht immer am Sonntagmorgen oder im Gemeindehaus stattfinden. Die ersten Christen haben sich in privaten Häusern getroffen, um Gemeinschaft und Glauben zu leben (vgl. Apostelgeschichte 2). Bis heute gibt es solche “Hauskreise” – Kleingruppen der Kirchengemeinde, die sich in privaten Häusern treffen.
Hauskreise sind eine gute Möglichkeit für Menschen, die Gemeinschaft suchen und gerne mit anderen gemeinsam in der Bibel lesen, über Lebens- und Glaubensfragen reden, mit anderen beten möchten und füreinander und für andere da sein wollen.
Hauskreise eröffnen Freiräume, um eigene Gaben zu entdecken und konkrete Aufgaben anzupacken. Ihre Leitung geschieht in aller Regel ehrenamtlich.
Gemeindeleitbild

Wir sind eine innovative Kirchengemeinde mit einem auftragsorientierten Profil. Unser Leitbild beschreibt, warum wir tun, was wir tun.
Bitte klicken Sie auf die Überschriften, um die einzelnen Abschnitte zu öffnen und zu schließen:
Zum Herunterladen:
Leitbild der Paulusgemeinde Traunreut (PDF)
2016 von KV und Gemeindeversammlung beschlossen
Zum Nachlesen: Predigtreihe zur Leitbildentwicklung
“Wozu ist Gemeinde da?” (PDF)
(Pfr. Stefan Hradetzky am 21.02.2016)
“Gemeinschaft finden” (PDF)
(Pfrin. Dorothea Marien am 28.02.2016)
“Gott entdecken” (PDF)
(Vikarin Katharina Rigo am 06.03.2016)
“Gemeinde leben” (PDF)
(Pfr. Stefan Hradetzky am 13.03.2016)
Leitbildprozess
- Alles begann 2013 mit einigen Beobachtungen und Vorüberlegungen zur Zukunft und zum Auftrag unserer Gemeinde. Im selben Jahr hat die Landessynode der ELKB wertvolle Impulse zur Erneuerung der Kirche gegeben, die uns ermutigt haben.
- Februar 2015: Öffentliches Gemeindeseminar mit einem Referenten des afg: Vitale Gemeinde entwickeln
- Gemeindeversammlung März 2015: Projektvorstellung “Leitbildentwicklung in einem offenen Prozess”
- Beauftragung des Leitbild-Ausschusses durch den Kirchenvorstand, Erarbeitung und Beschluss des vorläufigen Entwurfes
- Vorstellung des Entwurfes am 1. Advent 2015, Information der Gemeinde im Gemeindeblatt “Forum”, Einladung der ganzen Gemeinde zur Beteiligung an der Diskussionsphase (begleitet von Veranstaltungs- und Predigtreihe)
- Überarbeitung des Entwurfes unter Berücksichtigung der eingegangen Vorschläge, Erstellen der Beschlussvorlage durch den Kirchenvorstand
- März 2016: Präsentation und Beschluss des Leitbildes in der Gemeindeversammlung
- Ostersonntag 2016: Einführung des Leitbildes, Anbringung von Texttafeln in den Eingangsfoyers, Beginn der Umsetzung
- Der Kirchenvorstand orientiert sich in seinen Entscheidungen an den Werten des Leitbildes. Haupt- und Ehrenamtliche wirken gemeinsam an der Umsetzung mit.
- Laufende Berichterstattung über die Umsetzung im Gemeindeblatt “Forum” und auf der jährlichen Gemeindeversammlung
Wie geht es weiter?
Das Leitbild ist nur der erste Schritt auf unserem Weg in die Zukunft. Es formuliert unsere Vision, die wir erreichen wollen, nicht die einzelnen kleinen und großen Schritte, die uns dorthin bringen. Wir entwickeln nun Maßnahmen und Strategien, um die gesteckten Ziele nach und nach zu verwirklichen. Die ganze Gemeinde ist dabei zur Mitwirkung aufgerufen.
In der jährlichen Gemeindeversammlung (in der Regel zwei Wochen vor Ostersonntag) berichtet der Kirchenvorstand über die Fortschritte. Alle Gemeindeglieder haben Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.
Links zum Weiterlesen:
Kirche bei den Menschen – zur Entwicklung der Paulusgemeinde aus der Milieuperspektive
Selbstverständnis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Reformprozess Profil und Konzentration (PUK) – der landeskirchliche Zukunftsprozess
Erzdiözese Wien: Beispiele von der Erstellung eines Pastoralkonzepts – Pfarre Traunreut
Holzbauwelt: Video ist fertig

Kinder bauten im Januar 2016 im Gemeindesaal der Paulusgemeinde Traunreut aus 60.000 Bausteinen meterhohe Türme, Tore, Häuser und Stadtmauern und entdeckten dabei biblische Geschichten.
Vorüberlegungen zum Leitbild unserer Gemeinde

Unsere Gemeinde ist lebendig und verändert sich. Es ist Zeit, diese Veränderungen in den Blick zu nehmen und neue Wege zu gehen. Deshalb hat der Kirchenvorstand beschlossen, ein Leitbild zu erstellen. Damit hat ein spannender Weg des Aufbruchs begonnen.
Rückschau Gemeindeseminar “Vitale Gemeinde entwickeln”

Im Februar 2015 hat sich der Kirchenvorstand zusammen mit interessierten Gemeindegliedern im Rahmen eines Wochenendseminars mit der Frage beschäftigt: Wie können wir unsere Gemeinde gestalten, um sie nachhaltig und gesund weiter zu entwickeln, ohne uns zu überfordern?
Dazu hat uns Diakon Friedrich Rößner vom Amt für Gemeindedienst aus Nürnberg wertvolle Impulse gegeben. In einer Situation allgemeinen kirchlichen Niedergangs fallen in der anglikanischen Kirche einige Gemeinden auf, die gegen den Trend besonders erfolgreich sind. Was ist ihr Geheimnis?
Landessynode verabschiedet Impulspapier zur Erneuerung der Kirche

© ELKB/vonwegener.de
Die Landessynode der Evang.-Luth. Kirche Bayerns hat auf ihrer Herbsttagung 2013 eine Handreichung beschlossen, die Impulse für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Kirche enthält.
“Es gibt ein legitimes Interesse der Kirche als Organisation, Mitglieder zu halten, Verbundenheit zu fördern, zu größerer Nähe zu motivieren und zu Taufe und Kirchenmitgliedschaft einzuladen. Diese Aufgabe besitzt gegenwärtig hohe Aktualität, denn die Mitgliederzahlen der Kirchen gehen aus demographischen Gründen zurück. Auch die Austrittszahlen sind nach wie vor zu hoch. Damit ist ein Rückgang der finanziellen Möglichkeiten verbunden, und damit eine Reduzierung kirchlicher Dienste. Immer wichtiger wird es, Menschen gezielt zur Taufe und zum Kircheneintritt zu ermutigen oder ihnen die Rückkehr in die Kirche zu erleichtern.”